Unser Verein

 

Gründungsgeschichte des Kunstvereins

 

Die Geschichte unseres Kunstvereins hat ihren Anfang gefunden im Jahre 1998 und begann mit einem Freundschaftsdienst.

 

Der am 17. Februar 1998 viel zu früh verstorbene Künstler Gerhard Schlüter hinterließ seiner Nachwelt eine Reihe Ölgemälde und seinen Freunden ein großes Chaos aus allerlei Farben und Leinwänden.

 

Nun standen also seine beiden besten Freunde Erwin Noack und Günter Parzenty vor den Überrresten seines armen aber brausenden Lebens, welches er geführt hatte - und hatten eine Idee.

Eine Idee von einem Denkmal an Ort und Stelle.

 

Die nächsten Wochen ging es geschäftig zu in der Humboldtstaße 67.

Alles flog raus, dem Chaos wurde ein Ende bereitet, Handwerker gingen ein und aus, schleppten und stöhnten, und dann war alles fertig: Der Kunstverein Humboldt-Schlüter wurde eröffnet.

Die Idee von einem Platz, an dem sich Künstler treffen können, wurde begrüßt, und Gerhard Schlüter mit einer gehörigen Portion an Wermütigkeit verabschiedet.

 

Seit dieser mehr oder weniger spektakulären Gründung 1998 ist die Mitgliederzahl mitlerweile auf über 60 angestiegen und der Platz hat sich als beliebter Anlaufpunkt für Künstler, lustige Leute, Musiker und Poeten erwisen, Leute, denen der Elan und die Kontakte zu anderen Künstlern fehlen. Leute, die einfach einen Schubs in die richtige Richtung brauchen, um kreativ zu sein.

 

Abwechslungsreich und kreativ ist aber vor allem das Ausstellungs- und Veranstaltungsprogramm, welches der Verein verfolgt. Mehr als 30 Ausstellungen fanden in den Räumlichkeiten bisher statt, mit den unterschiedlichsten Künstlern durch alle Altersgruppen.

Auf der kleinen Bühne in Schlüters Wohnzimmer können kleine Konzerte, Lesungen und Kleinkunstveranstaltungen zelebriert werden, auch eine Großblildleinwand ist vorhanden, bestens geeignet für Video-Darbietungen aller Art.

Überhaupt läßt nichts in der Galerie auf eine glatte Makulatur schließen, denn es ist eine skurrile Gegenwelt zur Kulturschickeria und zu wohlfeilem Ästhetik-Tand.

 

Wie sich das Leben halt schreibt: mal grausam ehrlich, dann wieder harmonisch und wunderschön.